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Tamara (TV) E-Mail
Geschrieben von Roschee   
Freitag, 26. Januar 2007
Sie ist mir gestern begegnet und zwar mehr oder weniger zufällig. Seit ich dieses Kästli zuhause habe, empfange ich sämtliche Regionlsender der Schweiz. Ein Traum, musste ich mich doch bisher vor allem mit Telebärn und gelegentlichem Telezüri begnügen.

Tamara mäandert auf TeleBasel, in der Sendung "Tamara uff Bsuech" (das uff hat für uns Berner schon etwas Aggressives). Der Untertitel der Sendung versetzt mich in einen unbändigen Erregungszustand ("Die bequemste Art in fremde Häuser zu spähen"). Und weiter: "Begleiten Sie Tamara Wernli auf ihrem Besuch bei Basler Persönlichkeiten, wenn diese die Tür zu ihrem privaten Reich öffnen."

Sing mal!Tamara Wernli heisst sie also, die langbeinige Brunette zwischen Istanbul-Chic und Bauerntrampel. Ich habe sie leider nur im Rahmen eines Highlights-Zusammenschnitts kennengelernt, also quasi das Beste von 2006 (und das Ende Januar 2007). Tamara schnüffelt also ganz offensichtlich in Wohnungen berühmter Persönlichkeiten herum (oder auch nicht, wie man im Beitrag über Murat Yakin sehen kann, der einfach so den Termin vergessen hat und beim Besuch der Fernsecrew nicht anwesend war. So ne Seich. Das Erstaunliche aber ist, dass man daraus einen fünfminütigen Beitrag machen kann: Tamara schaut sich den Vorgarten an, Tamara bewundert die Skulptur, Tamara ruft Murat an usw.), als zusätzlicher Schwierigkeitsgrad haben die Produzenten der Jungmoderatorin noch eine Kamera an die Hand gebunden. Damit schiesst sie spektakuläre Bilder aus allen erdenklichen Perspektiven (ganz toll ist der superclose Hüftwinkel, mit dem man alle Details der Poggenpohl-Küche erkennen kann), welche die Produzenten dann dramaturgisch gekonnt in den Beitrag schneiden.

Das meiner Meinung nach unbestrittene Highlight dieser Spezialsendung war aber die Gesangseinlage von Tamara und einer dieser Persönlichkeiten (muss ein Basler gewesen sein, noch nie gesehen): die beiden gaben auf dem Wohnzimmersofa zärtlich beieinander sitzend und sich konstant in die Augen schauend (muss man auch zuerst mal machen) Frank Sinatras "My Way" zum besten. Tamara hat gekonnt die zweite Stimme gesungen, Chapeau. Was der andere genau gemacht hat, ausser die Beine so fest zusammenzudrücken, damit die gewachsene Peinlichkeit nicht offensichtlich wird, ist mir ein Rätsel. Das Gesangsstück hat sich in wohl dosierten Häppchen durch den kurzweiligen Beitrag gezogen und mir so wunderschöne 20 Minuten beschert. Allemal besser als die Lektüre der gleichnamigen Zeitschrift.

Telebasel: http://www.telebasel.ch/


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Kommentare (2)
27-01-2007 23:11
Dass isch jo...
..aaber gar nit "mei way" gsy sondern "somessing stupid", gälle sy! Aber sunscht hän sy vollgomme rächt.
I spy
31-01-2008 16:33
ahhh
endlich mal jemand der mir aus dem herzen spricht. habe den zusammenschnitt auf dem netz angeschaut da ich nicht im besitz eines fernsehers bin (zum glück, habe ich mir da gedacht, sonst würde ich wohl stundenlang fassungslos vor telebasel sitzen um mich zu vergewissern, dass es wirklich kein schlechter witz ist). 
dass ich mit der oben erwähnten person die schulbank gedrückt habe macht die sache auch nicht gerade besser:-)
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